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Material

Wir verkaufen zwei Dinge. Was darin steckt, steht hier vollständig.

Boxershorts: 95 % Baumwolle, 5 % Elastan, 175 g/m²

Die Zahl 175 g/m² ist das Flächengewicht — wie viel ein Quadratmeter des Stoffs wiegt. Sie ist die ehrlichste Angabe, die es bei Jersey gibt, und deshalb nennen wir sie.

Leichte Ware liegt bei 120 bis 140 g/m². Das fühlt sich in der Hand luftig an, scheint aber unter heller Hose durch und verzieht sich schneller. Zwischen 170 und 190 g/m² liegt der Bereich, in dem Baumwolljersey blickdicht bleibt und trotzdem nicht wie ein Sweatshirt trägt. Dort sitzen unsere Boxershorts.

Die 5 % Elastan sind kein Sparposten, sondern der Grund, warum die Hose nach dem dritten Tragen noch dieselbe Form hat. Reine Baumwolle dehnt sich aus und kommt nicht von selbst zurück.

Der Bund ist gewebt, nicht bedruckt

Ein bedruckter Bund ist billiger. Man erkennt ihn daran, dass die Schrift auf dem Gummiband aufliegt — nach einigen Wäschen wird sie rissig und blättert. Bei einem gewebten Bund ist der Schriftzug Teil des Gewebes. Er kann nicht abgehen, weil er nichts ist, was aufgetragen wurde.

Tennissocken: 80 % Baumwolle, 15 % Polyester, 5 % Elastan

Baumwolle nimmt Feuchtigkeit auf und fühlt sich gut an, verliert aber allein schnell die Form. Polyester ist die Struktur: Es hält den Strick stabil und trocknet schneller. Elastan sorgt dafür, dass der Schaft nach jeder Wäsche wieder anliegt.

Reine Baumwollsocken klingen hochwertiger, als sie sind. Nach zwei Wochen hängen sie am Knöchel.

Rippstrick

Der Schaft ist gerippt — abwechselnd erhabene und vertiefte Maschenreihen. Das ist keine Optik, sondern Mechanik: Rippstrick gibt in der Breite nach und zieht sich wieder zusammen. Deshalb passt ein Schaft über verschiedene Waden und rutscht trotzdem nicht.

Das Monogramm ist gestickt

Gestickt heißt: mit Garn in den Stoff genäht. Es kann verblassen, aber nicht abblättern. Aufdrucke auf Socken überstehen selten ein Jahr.